Ich bin auf einer erstaunlichsten und aufregendsten Reise und vermutlich wird am Ende der Reise anzukommen weniger spannend sein, als der Weg selbst, oder auch nicht – ich weiß es nicht…..
Ursprünglich komme ich aus Kasachstan – einem Land der Weite, der Steppe und der Wälder. Ich bin sehr naturverbunden und in einfachen Lebensverhältnissen aufgewachsen. Diese Verbundenheit mit der Natur und die Erfahrungen in Kasachstan prägen und begleiten mich bis heute.
Mit 21 Jahren kam ich gemeinsam mit meinem Mann nach Deutschland. Hier haben wir unsere beiden wunderbaren Söhne bekommen. Wir haben uns in Deutschland ein neues Leben aufgebaut. Ich habe mein Studium in einem Ingenieurberuf abgeschlossen. Mein Leben schien seinen Weg zu gehen. Und trotzdem hatte ich irgendwann das Gefühl, dass etwas ganz Wesentliches fehlt.
Mein Weg
Seit über 15 Jahren ist Yoga ein Teil meines Lebens. Zunächst habe ich ausschließlich für mich praktiziert. Meine Yogamatte wurde zu einem Ort, an dem ich zur Ruhe kommen, meinen Körper spüren und wieder bei mir selbst ankommen konnte.
Mit der Zeit entstand der Wunsch, tiefer zu gehen und die Philosophie des Yoga zu verstehen. Ich entschloss mich zu einer Yoga-Lehrerausbildung. Ich erinnere mich noch sehr genau an mein erstes Gefühl im Ashram: Ich war zu Hause.
Vieles fühlte sich erstaunlich vertraut an. Damit begann eine Reise, die mein Leben verändert hat. Ich durfte viele Lehrer und Meister kennenlernen, unterschiedliche Yogawege erfahren und immer tiefer in meine eigene Gedanken- und Gefühlswelt eintauchen. Dabei habe ich nicht nur die hellen Seiten kennengelernt, sondern auch gelernt, mich mit meinen eigenen Schatten auseinanderzusetzen.
Und ich lerne bis heute.
Yoga mitten im Leben
Eine meiner wichtigsten Erkenntnisse auf diesem Weg ist. Die eigentliche Praxis beginnt nicht auf der Yogamatte, sondern dort wo das echte Leben stattfindet.
In der Familie. In der Partnerschaft. Im Beruf. In Begegnungen mit anderen Menschen. Und auch in den Situationen, die uns herausfordern.
Für mich bedeutet inneres Wachstum vor allem, immer mehr anzunehmen, was ist. Mich selbst anzunehmen – mit meinen Stärken und Schwächen.
Ich glaube, dass gerade unser Alltag uns unglaublich viele Möglichkeiten gibt, zu wachsen.
Wir müssen dafür nicht irgendwohin reisen oder unser Leben komplett verändern.
Manchmal beginnt es ganz einfach damit, für einen Moment innezuhalten, zu atmen und wahrzunehmen, wie es uns wirklich geht.
Wenn Yoga weiterführt
Irgendwann merkte ich, dass in mir der Wunsch reifte, nach Werkzeugen zu suchen, mit denen sich der Geist noch effektiver und schneller neu ausrichten lässt. So kam die Neurographik in mein Leben.
Für mich wurde sie zu einem unglaublich wirksamen Instrument. Sie hilft mir, mentale Blockaden und festgefahrene Gedankenmuster sichtbar zu machen, besser zu verstehen und aufzulösen. Besonders wertvoll finde ich dabei, dass wir unsere Themen nicht nur mental analysieren, sondern auf kreative Weise mit ihnen in Kontakt treten und dabei auf der feinmotorischen Ebene, in der Selbstreflexion und mit unseren Gefühlen arbeiten.
Wo der Atem ist, ist auch Leben.
Wie wohltuend ein bewusster Atemzug sein kann, habe ich bereits in meiner langjährigen Yogapraxis kennengelernt.
Durch die Geschichte und insbesondere die Kolonialzeit in Indien ist ein Teil des alten yogischem Wissens verloren gegangen oder wurde verändert und neu interpretiert. Gleichzeitig haben sich in anderen Traditionen, unter anderem im tibetischen Buddhismus, sehr alte und wertvolle Methoden zur Arbeit mit Atem, Geist und Bewusstsein erhalten, weiterentwickelt und an die klimatische Verhältnisse angepasst.
Deshalb führte mich mein Weg schließlich zu einem tibetischen Meister, Tulku Lobsang.
Was ich weitergeben möchte
Heute möchte ich das, was ich auf meinem eigenen Weg erfahren und gelernt habe, mit anderen Menschen teilen.
Mein Wunsch ist es, einen Raum zu geben, in dem du bei dir selbst ankommen kannst. Einen Raum, in dem du so sein darfst, wie du gerade bist.
Durch Yoga kannst du deinen Körper kräftigen, beweglicher und flexibler werden lassen, ihn bewusster wahrnehmen, innere Anspannung loslassen.
Durch Neurographik möchte ich dir ein Werkzeug an die Hand geben, um Themen, die neu aufkommen oder sich zeigen, zu bearbeiten und dich selbst positiv auszurichten.
Und mit Tsa Lung möchte ich dir einen Weg zeigen, der dich dabei unterstützen kann, Energie zu schöpfen und den Geist zu klären.
Meine Werkzeuge können dir helfen, dich zu kräftigen, den Körper wieder besser zu spüren, den Kopf etwas leiser werden zu lassen und im Alltag mehr bei dir zu bleiben.
Das ist das, was ich selbst auf meinem Weg gelernt habe.
Meine Reise geht weiter…
Ich bin auf einer erstaunlichsten und aufregendsten Reise und vermutlich wird am Ende der Reise anzukommen weniger spannend sein, als der Weg selbst, oder auch nicht – ich weiß es nicht…..
2026 Tsa Lung – Lehrer Ausbildung bei Nangten Menlang International, Tulku Lobsang
2025 Atemkurs bei Alexei Moltschanow, (sechsfacher Weltrekordmeister im Freediving).
2024 Unterweisungen in: Geheimnisse des Tantrayana, Inneres Feuer, Gang Gyok und Tsa Lung, Lu Jong, Schlafyoga von Tulku Lobsang Rinpoche
2023 Ausbildung zum Instruktor in Neurographik und ästhetisches Coaching im Institut für kreative Psychologie beim Pavel Piskarev.
Kraft des Mana(Aroma Yoga), Grundlagen des intergrallen Bewusstseins, integrales Yoga, indische Alchimie Stufen 1,2,3: Samudra Mathana, Varaha- und Kurma-Yoga
2022 Angamardana Yoga
2022/21 Heilpraktiker Ausbildung 1- Jahr in der Heilpraktikerschule „Topas“
2021 Yoga für Frauen bei Inna Hvan
2020 Faszien Yoga bei Yoga Vidya
2019-2018 Yoga Lehrer Ausbildung bei Yoga Vidya, 2 Jahre in der Kräuterjahresgruppe, „Mastery of transformation“ spiritual techniques for self healing and helping others
2018 Tao Yoga
seit 2016 Entwicklungsingenieurin beim Bosch
2006-2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Brennstoffzellentechnik an der Hochschule Esslingen
2001-2006 Studium Versorgungs-und Umwelttechnik an der Hochschule in Esslingen
1994-1998 Maschinenbaustudium in Kasachstan
